Archive for the ‘Das duftet’ Category

Frauenhäuser-Wunschzettel

Tuesday, October 21st, 2008

Eine wunderbare Aktion: Die Hausfrauenseite veröffentlicht Wunschzettel von Frauenhäusern. Da stehen sowohl Töpfe und Pfannen, Betten und Bettzeug als auch Kinderspielzeug und Kosmetika aufgeschrieben. Wer von euch also mal genau zu Hause schaut, könnte mit einem Päckchen große Freude machen.

Chefinnen unter sich

Thursday, October 16th, 2008

Unternehmerinnentag NRW 2009

Unternehmerinnen

Unternehmerinnen

Der Unternehmerinnentag öffnet sich zu einem NRW-weiten Forum. Im Mittelpunkt stehen Austausch, Kontakte, Fortbildung und Vernetzung für Chefinnen, Freiberuflerinnen, Handwerkerinnen und Gründerinnen.
Unter dem Motto: „Zeit für Zukunft“ lädt die Tagung am 25.4.2009 Unternehmerinnen aus Nordrhein-Westfalen nach Gelsenkirchen ein.

Mit Zukunftsblick die eigenen Dienstleistungen und Produkte einmal querzubürsten und gemeinsam mit anderen Chefinnen Ideen zu entwickeln, damit unsere Kundinnen und Kunden auch morgen noch gerne bei uns kaufen – dazu ist hier Zeit und Muße.
Ein breites Seminarangebot von Akquise bis Zukunftsmärkte vermittelt Fachwissen, auf derMentoring-Arena stehen Coaches und erfahrene Chefinnen zur Verfügung, die Kooperationsbörse hilft bei der Suche nach Geschäfts-Partnerinnen, die Beraterinnen-Insel und die Informationsbörse halten ein großartiges Beratungsangebot der 30 Kooperationspartner
bereit.
Auf dem größten Forum für Chefinnen in Deutschland werden wieder 600-700 Teilnehmerinnen erwartet. Die Schirmherrschaft der Tagung hat Christa Thoben, Wirtschaftsministerin des Landes Nordrhein-Westfalen, übernommen. Ihr Haus hat die Tagung 12 Jahre gefördert. Es freut sie freut besonders, dass der Unternehmerinnentag nun aus eigener Kraft NRW-weit
angeboten wird. Die regionale Wirtschaft wie Kammern, Wirtschaftsförderung, Unternehmerinnenverbände
und Beratungsinstitutionen haben ihre tatkräftige Unterstützung zugesagt.
Was im Ruhrgebiet gestartet wurde, muss dort nicht bleiben. Der Unternehmerinnentag freut sich für die Zukunft über Einladungen aus Kreisen und Städten in ganz NRW.
Mehr Infos hier.

Spielen und spenden

Monday, October 6th, 2008

Unter www.free-rice.com gibt es ein ganz nettes Spiel mit dem man englische Vokabeln und englische Grammatik trainieren kann. Wem das zu öde ist, der kann sich aber auch an den Hauptstädten der Welt, chemischen Bezeichnungen, Multiplikationsaufgaben oder Gemälden versuchen. Der schöne Nebeneffekt: Für jede richtige Antwort spenden Sponsoren 20 Reiskörner an das Welternährungsprogramm der UN. In diesem Sinne: Viel Spaß beim Spielen!

Als Politik noch illegal war

Friday, May 16th, 2008

Manchmal tut es gut zurückzuschauen. Denn dann sieht der Mensch auch, was er bisher schon erreicht hat. Und es geht natürlich in erster Linie um die Frauen. Am 15. Mai 1908 trat das Reichsvereinsgesetz in Kraft. Damit erlaubte das Kaiserreich auch den Frauen die Betätigung in Parteien und Vereinen. Für uns heute kaum vorstellbar, aber vor 100 Jahren war das politische Engagement von Frauen schlichtweg illegal. In der rundschau-online schreibt Georg Ismar diese Woche: “Im September 1843 erschien in den „Sächsischen Vaterlandsblättern“ ein Aufsehen erregender Leserbrief, schreibt die Wissenschaftlerin Gisela Helwig. Louise Otto forderte Unerhörtes: „Die Teilnahme der Frauen an den Interessen des Staates ist nicht nur ein Recht, sondern eine Pflicht.“ Während der Revolution 1848 / 49 unterstützten Frauenvereine die Aufständischen. Doch Otto war von der mangelnden Rücksichtnahme der Revolutionäre enttäuscht: „Wo sie das Volk meinen, zählen sie die Frauen nicht mit“, klagte sie bitterlich.”
louiseotto.jpg Doch die Frauen gaben natürlich nicht auf.Sie gründeten den Allgemeinen deutschen Frauenverein (ADF) und erkämpften so nach Bismarcks Tod - dem großen Bremser in Bezug auf die Rechte der Frauen - das Recht auf gesellschaftliche Mitgestaltung. Immerhin kam dann auch 10 Jahre später das Wahlrecht.

Zu wenig Frauen sind peinlich

Friday, May 9th, 2008

Na endlich kommt Bewegung in die Diskussion um eine Frauenquote bei den Aufsichtsräten deutscher Unternehmen. Bereits im Februar 2007 haben über 500 Menschen unsere öffentliche Petition zu dem Thema an den Bundestag unterzeichnet. Gestern berichtete die taz unter der Ãœberschrift “Peinlicher Mangel an Managerinnen” vom Rechtsausschuss des Bundestages. Dieser hatte unter anderem den früheren norwegischen Wirtschaftsminister Ansgar Gabrielsen eingeladen. anskargabrielsen.jpg Zu seinem Statement schreibt die taz: “Es gibt ein neues Argument für die Geschlechterquote und das heißt “Peinlichkeit”. Diesen Grund führte am Mittwoch der ehemalige Wirtschaftsminister Norwegens, Ansgar Gabrielsen, ein. Der Rechtsausschuß des Bundestages hatte am Mittwoch Abend Experten zu einer möglichen Quotierung der deutschen Aufsichtsräte nach norwegischem Vorbild befragt. Norwegen hat im Januar 2008 eine 40-Prozent-Quote für Aufsichtsräte von Aktiengesellschaften eingeführt. Ihm sei es schlicht peinlich gewesen, dass sich die gut qualifizierte Hälfte der Bevölkerung Norwegens nicht in den Führungsetagen der Unternehmen wiederfinde, so Gabrielsen vor den Experten.” Auch wenn bisher nur die Grünen von einer Quote in den Wirtschaftsunternehmen überzueugt sind - es bewegt sich was. Lasst uns das Beste hoffen…

Merkelsche Maßstäbe die Zukunft?

Monday, April 28th, 2008

Hallo, da kommen starke Worte aus Österreich. Ein wunderschöner Kommentar auf diepresse.com zum Merkelschen Dekolletée bei ihrem Auftritt zur Einweihung der Oper in Norwegen. Ich zitiere genüßlich die Autorin Brigitte Trip: “Dass nun mehr Angela Merkel nach rund zwei gut durchgestandenen – in jedem Fall gut durchgeknöpften – Regierungsjahren der völlig verblüfften Medienschar ein derartig beeindruckendes Dekolletée von Sophia Lorenschen Ausmaß enthüllt, zeigt aber, wie diese Frau, die lange als graue Maus, als Geschlechtsneutrum dargestellt wurde, nun mehr so selbstbewusst auftritt, dass in Hinkunft politische Spitzenfunktionen nicht mehr ausschließlich an männlichen Kriterien sondern zunehmend an „merkelschen“ Maßstäben gemessen werden.”

Aus Machos werden Macherinnen

Monday, April 14th, 2008

rodriguez_zapatero_2.jpg Wer hätte das gedacht von einem Land, das neben den lateinamerikanischen Staaten den Begriff “Macho” prägte: Erstmals sind in Spanien mehr Frauen als Männer in der Regierung - unter Führung des Feministen Zapatero. Sogar das Verteidigungsministerium führt eine Frau - das heißt 130.000 Soldaten und der spanische Geheimdienst CNI haben nun eine Chefin. Spanien beweist, dass eine Frauenförderung, ist sie wirklich gewollt, kein Problem ist. Sie scheitert bestimmt nicht daran, dass es nicht genug qualifizierte Frauen gibt - was ja hierzulande ein sehr beliebtes Argument ist…

Mehrere gute Artikel zum Thema sind hier auf n-tv nachzulesen.

Frauen fordern was ihnen zusteht

Friday, April 4th, 2008

Unter diesem Motto findet am 15. April erstmalig der “Equal Pay Day” statt. Ein Tag, an dem Frauen endlich gegen die gut 20 Prozent geringere Bezahlung - bei gleicher Leistung - im Vergleich zu männlichen Kollgen protestieren. Initiiert wurde die Einführung des Equal Pay Day in Deutschland von einem der größten Berufsnetzwerke für Frauen, dem Business and Professional Women (BPW) Germany e.V. Wie funktioniert es?

“Auf Ihre Teilnahme kommt es an
Rund um den 15. April gilt für alle Arbeitnehmerinnen die Devise: Bekennen Sie Farbe und zeigen Sie Solidarität. Wie? Zu diesem Zweck wurde bereits im Vorfeld des Equal Pay Day, die “Initiative Rote Tasche” ins Leben gerufen. Sie ist Kernstück der Aktion und steht symbolisch für die roten Zahlen in den Geldbörsen der Frauen. Tragen Sie am 15. April den Pin der Initiative Rote Tasche mit einer Schleife aus einem 5-Euroschein. Die Pins bekommen Sie kostenlos auf einer der vielen Veranstaltungen am Equal Pay Day. Oder fordern Sie Ihren Equal Pay Day Pin - gegen eine Versandgebühr - bei der BPW Geschäftsstelle an. Außerdem können Sie auch mit einer roten Tasche Farbe bekennen und im Dialog mit Kollegen auf die Initiative aufmerksam machen: in der Mittagspause, im Büro oder Team-Meeting. Die Forderung, die hinter der Initiative steckt, ist knapp formuliert: Frauen fordern das, was ihnen zusteht. Nicht mehr und nicht weniger.”

Die Anstecknadeln für den Tag habe ich bereits angefordert. Wer von euch eine möchte, dem schicke ich sie gern zu. Mail an mich genügt mit Angabe eurer Adresse (bestellt habe ich insgesamt 25). Also die schnellsten 24 bekommen eine (gratis). ;-)

Junge Frauen - aber hola!

Tuesday, March 25th, 2008

Es gibt eine spannende Studie der Zeitschrift “Brigitte” - der erste Teil ist jetzt im Internet bei der heute-Sendung vom ZDF veröffentlicht worden. Die Ergebnisse kommentiert im Interview Prof. Dr. Jutta Allmendinger, 51. Sie ist Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung und Professorin für Bildungssoziologie und Arbeitsmarktforschung an der Berliner Humboldt-Universität.
Lest mal - das gibt Mut zur Zukunft :-) Danke an Birgid Hanke von den Textinen für den tollen Tipp!

Dazu noch ein guter Kommentar im Tagesspiegel von Dagmar Rosenfeld.

Kanzlerin auf der CeBit

Thursday, March 6th, 2008

Da geraten die Manager ins Schwitzen: Die Kanzlerin stellt doch tatsächlich Fragen, die am ein oder anderen Stand kurzfristig verlegenes Schweigen bewirkten :-) Aus dem Newsletter von Wiegand&Wiegand:
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei der Eröffnung der weltweiten Computermesse Cebit 2008 in Hannover zahlreiche HighTech-Topmanager mit einfachen Bemerkungen aus dem Konzept gebracht. Die Nachrichtenagenturen APA und dpa listen auf:

1. Fall: IBM-Deutschlandchef Martin Jetter führt der Kanzlerin ein Gerät zur Anzeige günstigster Stromtarifzeiten vor, etwa von Mitternacht bis 06.00 Uhr. Daraufhin Merkel: “Die Waschmaschine zwischen 00.00 und 06.00 Uhr laufen lassen, das mag der Untermieter aber gar nicht so gerne.”

2. Fall: Bei SonyEricsson zeigen Wirtschaftslenker in dunklen Anzügen der Regierungschefin ein cooles Handy mit Organizer und anderen tollen Features. “Das ist High End”, sagt einer stolz zur Kanzlerin. “Wie ein IPhone?”, fragt Merkel zurück. Die Manager lächeln gequält ob der Nennung des längst erhältlichen Produkts von Konkurrent Apple.

3. Fall: Microsoft-Deutschlandchef Achim Berg preist an, sein Unternehmen biete jungen Leuten im Netz einen Test für Computerwissen. Merkel fragt daraufhin zwei anwesende Bäckerlehrlinge: “Haben Sie denn schon den Test mitgemacht?” Die Antwort: “Nein.”

Die Nachrichtenagentur APA kommentiert: “Merkel hat 14 Stände besucht, das Messegelände von Süd nach Nord durcheilt und der Computerbranche ein paar einfache Fragen gestellt. Die Manager sollten gewarnt sein: Nächstes Jahr zur Cebit kommt sie wieder.”[/I]