Archive for May, 2006

Betreff: das 21. jahrhundert

Tuesday, May 30th, 2006

So merkst Du, dass du im Jahr 2006 lebst, weil:
1) Du unabsichtlich Deine PIN-Nummer in die Mikrowelle eingibst
2) Du schon seit Jahren Solitär nicht mehr mit richtigen Karten gespielt hast
3) Du eine Liste mit 15 Telefonnummern hast, um Deine Familie zu erreichen, die aus 3 Personen besteht
4) Du eine Mail an Deinen Kollegen schickst, der direkt neben Dir sitzt
5) Du den Kontakt zu Freunden verloren hast, weil sie keine E-mail Adresse haben
6) Du nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommst und Dich mit Firmenname am Telefon meldest
7) Du auf Deinem Telefon zu Hause die Null wählst, um ein Amt zu bekommen 8) Du seit 4 Jahren auf Deinem Arbeitsplatz bist, allerdings für 3 verschiedene Firmen
10) Alle Fernsehwerbungen eine Web-Adresse am Bildschirmrand zeigen
11) Du Panik bekommst, wenn Du ohne Handy aus dem Haus gehst und umdrehst, um es zu holen
12) Du morgens aufstehst und erstmal Outlook/LotusNotes aufmachst, bevor Du Kaffee trinkst
13) Du den Kopf neigst, um zu lächeln ; -)
14) Du diesen Text liest und grinst
15) Schlimmer noch, dass Du bereits weißt, wem Du diese Mail weiterleitest
16) Du zu beschäftigt bist, um festzustellen, dass in dieser Liste die 9 fehlt und
17) Du die Liste jetzt noch mal durchgehst, um nachzuschauen, ob wirklich die 9 fehlt

> …und jetzt lachst…

Lebensmittel ohne Genmanipulation

Tuesday, May 30th, 2006

70 Prozent der Verbraucher sind gegen den Anbau von Genmais, die Verwendung von Genmais im Tierfutter und die Verarbeitung der genmanipulierten Produkte zu Lebensmitteln. Das scheint die Bundesregierung, namentlich Herrn Seehofer, nicht zu stören. Er lässt den Anbau von genmanipuliertem Mais zu. Wir können uns jedoch wehren - eine Produktliste mit Angaben zu ihren Inhaltsstoffen hat Greenpeace im Einkaufsnetz veröffentlicht

… und alle mischen mit

Monday, May 29th, 2006

Wer sich gern einmal über Nebentätigkeiten unserer Politiker informieren möchte -  klicke auf ngo-online. Die Redaktion hat dankenswerter Weise von einigen SPD- und CDU-Abgeordneten diverse Nebentätigkeiten recherchiert. Ein Beispiel: “Karl Lauterbach (SPD): Der Gesundheitsexperte war bis zum Jahr 2005 Mitglied des Sachverständigenrates zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen. Im Bundestag sitzt er unter anderem im Gesundheitsausschuss. Gleichzeitig ist er Mitglied des Aufsichtsrates der “Rhön-Kliniken”….”

Da wundert einen nichts mehr …

An die Zukunft denken

Monday, May 29th, 2006

Die Neue Osnabrücker Zeitung brachte am Samstag ein spannendes Interview mit dem Zukunftsforscher Prof. Dr. Horst W. Opaschowski. Er setzt sich in dem Interview mit dem Thema Erwerbsarbeit und Zukunftssicherung auseinander und bringt interessante Zahlen: “Vor 20 Jahren hatte ich die 40-zu-60-Gesellschaft vorausgesagt. Das wurde damals als Horror-Vision empfunden. Und wie sieht es heute aus? Immer weniger Bundesbürger leben von ihrer eigenen Erwerbstätigkeit. 1991 waren es noch 44,5 Prozent, im Jahr 2004 nur noch 39,4 Prozent. Alle anderen beziehen Rente (23,1 Prozent), bekommen Sozial- und Arbeitslosenhilfe (8,3 Prozent) oder werden von der eigenen Familie und ihren Angehörigen unterstützt (29,2 Prozent). Also: Vier Erwerbstätige müssen sechs Nichterwerbstätige finanzieren.” Im weiteren geht es auch um Basissicherung sprich Grundeinkommen.

Der Problembär, der Schafbär - und der StoiBär

Monday, May 29th, 2006

Erst der Transrapid, jetzt der “Problembär”. Hier kann man das SWF-Interview als MP3 (0.9MB) hören. Herr Stoiber ist wirklich ein begnadeter Redner …
gefunden bei Felix Beck

Gleichberechtigung a la Schweden in Sachsen-Anhalt

Tuesday, May 23rd, 2006

In Anhalt-Zerbst gibt es jedes Jahr ein Frauenfest - das hört sich richtig gut an. Wie es in diesem Jahr war, lässt sich in der Volksstimme schön nachlesen. Unter anderem war Prof. Dr. Brigitte Stepanek zu Gast. “Die Wissenschaftlerin aus Greifswald lüftete für die Anwesenden ein Stück vom Erfolgsgeheimnis schwedischer Gleichstellungspolitik. Gesellschaftliche Akzeptanz, politischer Wille, eine seit Jahrzehnten durchgehaltene Kontinuität, Gesetzgebung und öffentliches Thematisieren sind für Prof. Dr. Stepanek grundlegende Voraussetzungen, warum in Schweden Gleichstellung deutlich besser funktioniert als etwa in Deutschland. In Schweden arbeiten 76 Prozent der Frauen ( Deutschland : 58 Prozent ). In Schweden können 99 Prozent der arbeitenden Frauen von ihrem Einkommen leben ( Deutschland : 33 Prozent ). Bei gleicher Arbeit verdienen Schwedinnen im Schnitt 13 Prozent weniger als Männer (( Deutschland : 23 Prozent ). Es gibt seit 1974 eine vom Arbeitgeber zu zahlende Elternversicherung, aus der Mütter und Väter 80 Prozent ihres Nettoeinkommens beziehen, wenn sie in Elternzeit gehen. Die Kinderbetreuung ist bis zum 12 Lebensjahr kostenlos, egal ob Eltern in Arbeit sind oder nicht. Schulessen, Schulmaterial und Lehrbücher sind bis zum Abitur kostenlos. 40 Prozent der jungen Männer in Deutschland würden mit ihren Kindern Zuhause bleiben, verweist Stepanek auf neueste Untersuchungen. Warum es nicht passiert ? Die Bedingungen sind nicht danach. ”

Gleichstellung sei nur gemeinsam erreichbar, appellierte Stepanek. Von allein bewege sich aber nichts. ” Es lohnt sich, alle haben etwas davon. “

Sakrileg und Maria Magdalena

Friday, May 19th, 2006

sakrileg.jpg“Dabei wird übrigens leicht übersehen, dass auch hinter dem „Sakrileg“-Szenario nur phantasieloses Männerdenken steckt. So soll es ein Hinweis auf die Verschwörung sein, dass Leonardo da Vinci in sein berühmtes Abendmahls-Bild Maria Magdalena hineingemalt hätte. Aber was wäre daran eigentlich ungewöhnlich? Die feministisch-theologische Forschung hat doch längst ans Licht gebracht, dass Maria Magdalena eine wichtige Jüngerin in der Jerusalemer Urgemeinde war. Wieso soll dann ihre eventuelle Darstellung im Kreis der Jünger wäre ein Beweis dafür sein, dass sie Jesu Geliebte war? Für Dan Brown können Frauen offenbar nur von Bedeutung sein, wenn sie mit wichtigen Männern ins Bett gehen.” Kommentar gesehen bei Antje Schrupp

Staatshaushalt - so wenig?

Friday, May 19th, 2006

Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel anlässlich des 15. Ordentlichen Bundesverbandstages des Sozialverbandes VdK Deutschland

 
Do, 18.05.2006

“Sparen tut weh, und zwar den Bürgerinnen und Bürgern; vielen, die es nicht ganz so leicht verkraften können. Ich sage Ihnen das, weil wir uns die Dinge nicht leicht machen. Wir haben einen Haushalt, demnach wir in diesem Jahr 260 Milliarden Euro ausgeben werden. Wir nehmen neue Schulden in Höhe von 40 Milliarden Euro auf, weil wir das Geld für das, was wir ausgeben, nicht zur Gänze haben. Und wir zahlen fast 40 Milliarden Euro Zinsen für Schulden, die wir früher gemacht haben. Das hat alles noch nichts mit der Politik der jetzigen Bundesregierung zu tun. Das ist einfach das, womit wir anfangen. Also 40 Milliarden Euro mehr Ausgaben als Einnahmen und 40 Milliarden Euro Ausgaben für Zinsen. Dann haben wir etwa 77 Milliarden Euro für die Zuschüsse zur Rente und etwa 40 Milliarden Euro für die Zuschüsse zum Arbeitslosengeld II. Und, meine Damen und Herren, dann verbleiben nur noch zwischen 60 und 70 Milliarden Euro, die wir für Familienpolitik, Verkehrspolitik, für Infrastruktur, für Forschung und Entwicklung und für die Investitionen in die Zukunft ausgeben können. Das ist die Situation.”

Also um es nachzuvollziehen: 260 Milliarden geben wir aus - davon sind 40 Milliarden geliehen - ok. Von den 260 Milliarden zahlen wir 40 Milliarden Zinsen - macht 220 Milliarden. Minus 77 Mil. Rente und 40 Mill. ALG II - bleiben 95 Milliarden - armes Deutschland - so wenig…

Deutschland ist übrigens das Land mit dem drittgrößten Staatshaushalt der Welt

Schaltpult?

Friday, May 19th, 2006

schaltpult.jpg

Im Web gefunden - was immer sich der- oder diejenige auch gedacht hat, da könnte sich jede Faru eine Menge zu ausdenken. Es ist leider nicht sooo gut zu erkennen: Also oben steht “Men” darunter findet sich ein Knopf. Unten steht “Women” - darunter - wie sollte es anders sein - jede Menge Knöpfe. Witzige Idee — finde ich. Kommentare sehr erwünscht…

Ãœberraschung aus der CSU

Thursday, May 18th, 2006

“Bei der Anwendung der “grünen Gentechnik” stellt sich die CSU gegen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). In der “Berliner Zeitung” lehnte CSU-Generalsekretär Markus Söder Freilandversuche mit gentechnisch manipulierten Pflanzen nachdrücklich ab. “Natürlich müssen wir die Forschung in diesem Bereich weiter vorantreiben”, sagte der bayerische Politiker. “Aber Freilandversuche sind ein Problem, solange nicht absehbar ist, wie diese langfristig das Öko-System beeinflussen.” Bundesagrarminister Horst Seehofer (CSU) bereitet derzeit eine Neufassung des Gentechnik-Gesetzes vor.” no comment ((-:

bei ngo-online gefunden